Nachfolge in der Geschäftsführung: Der Plan beginnt Jahre vor dem Wechsel
Warum Nachfolge im Mittelstand fast immer zu spät angegangen wird – und welche drei Fragen Gesellschafter frühzeitig klären sollten.

In vielen mittelständischen Unternehmen wird über die Nachfolge in der Geschäftsführung erst gesprochen, wenn ein Termin feststeht. Dann bleiben oft nur Monate – zu wenig, um interne Kandidaten zu entwickeln oder extern in Ruhe zu suchen.
Drei Fragen, die früh geklärt sein sollten
Was muss die Nachfolge können? Nicht die Person, die geht, ist der Maßstab, sondern die Aufgabe der nächsten Jahre. Wer das Unternehmen durch Wachstum, Umbau oder Verkauf führen soll, braucht andere Stärken als die Vorgängerin.
Intern, extern oder aus der Familie? Diese Frage sollte bewusst beantwortet werden. Interne Kandidaten kennen das Haus, brauchen aber oft Entwicklungszeit. Externe bringen neue Perspektiven, brauchen Integration.
Was passiert, wenn es morgen passiert? Ein Notfallplan – wer übernimmt kommissarisch, welche Vollmachten gelten – gehört zu jeder Nachfolgeplanung. Interim Management kann hier eine geordnete Brücke bilden.
Unser Rat
Beginnen Sie drei bis fünf Jahre vor einem absehbaren Wechsel. Unser Nachfolge-Check zeigt in wenigen Minuten, wo Ihr Unternehmen steht.


